Sonntag, 30. November 2008

PERU - Arequipa + Colca Canyon - 25.-30.11.08

Hola amigos! Wir sind heute mit vielen tollen Eindruecken (und etwas Muskelkater ;) ) von der Colca-Canyon-Tour zurueck gekommen. Unsere Tage in Suedamerika gehen nun langsam dem Ende zu... wir bleiben nun noch zwei Naechte in Arequipa und wollen dann ueber Pisco weiter nach Lima, von wo es dann am 4.12. ab nach Mexico geht.

Arequipa ist eine grosse Stadt mit ueber einer halben Million Einwohner, aber wir fuehlen uns hier sehr wohl und sind schon ortskundig ;) Wie schon in Chile finden wir auch hier alles sehr fortschrittlich - ganz im Gegenteil z.B. zu La Paz (Bolivien), das ja viel groesser ist. In Chile haben wir z.B. nach ueber 3 Wochen in Suedamerika zum ersten Mal einen Supermarkt betreten. In Arica (Chile) fielen uns auch die vielen riesigen Werbetafeln auf.

Arequipa


Wie fast in jeder Stadt gibt es auch hier einen "Plaza de Armas"


Kathedrale bei Nacht

3-Tages-Tour: COLCA CANYON


Marktfrauen am Cruz del Condor - denn Condore haben sich da leider keine blicken lassen ;)
(Die haben wir dann bei der Heimfahrt "zufaellig" aus dem Bus ueber uns dahin schweben gesehen! Und da dann gleich 4 auf einmal!)


Hier haben wir noch Proviant fuer unsere Wanderung in einem "Tienda" gekauft, Sabrina hat gleich auch eine neue Freundin gefunden ;)


... und schon ging es los: 3 Stunden steil bergab bis zur Haengebruecke, wovor Andrea schon Bammel hatte (war aber dann halb so schlimm! ;) )


Nach einem ca. halbstuendigen wieder steilen Anstieg auf der anderen Seite des Canyon sind wir in Cosnirhua angekommen, wo wir unter einfachsten Verhaeltnissen die Nacht im Canyon verbracht haben.
Hier im Bild die Kueche der Familie mit ihren Haustieren den Meerschweinchen unter dem Kuechenschrank - noch in lebendem Zustand! ;)
(Bis jetzt konnte sich auch Andrea noch nicht ueberwinden dieses typisch peruanische Gericht zu versuchen.)

Am 2. Tag starteten wir nach einem Pancake-Fruehstueck (!!!) in Richtung "Oasis".

"Oasis" - im Bild ganz unten im Tal der gruene Fleck mit den Swimming-Pools, wo wir uns am Nachmittag entspannen konnten (... und wie im Urlaub fuehlten! ;) ) ... denn danach kam der grosse Aufstieg - wir mussten ja schliesslich die ganze Canyon-Schlucht wieder hinauf laufen(siehe Zick-Zack-Weg am Hang gegenueber) in der schoenen Nachmittagshitze....



Andrea, Sabrina, Sebastian (CH), Genevere u. Sebastian (Kanada),
Guide Pepe hat das Foto gemacht :)

GESCHAFFT!!!
In 2,5 Stunden (eine halbe Stunden unter dem Durschnitt!) sind wir durgeschwitzt oben angekommen. Wir waren richtig stolz, man haette den Aufstieg naemlich auch mit dem Maultier (braucht 2 Stunden) ganz gemuetlich machen koennen.

Die 2. Nacht verbrachten wir in Cabanaconde. Mit einem Pisco-Sour-Trinkspiel stimmten wir uns auf Salsa, Reageaton und Rock-Rhythmen ein und durchtanzten noch die Nacht ;)
... und haben dann fast das Fruehstueck verschlafen (obwohl wir direkt neben der Kirchenglocke geschlafen haben!)

Infos:
Anbieter fuer Colca-Canyon 3-Tages-Tour: Land Adventures
170,- Soles

Donnerstag, 27. November 2008

CHILE - San Pedro de Atacama + Arica - 19.-25.11.08

Die Maedels aus Suedamerika sind nach laengerer Pause wieder mit Neuigkeiten fuer euch da :o)

Chile liegt auch schon wieder in der Vergangenheit, da wir uns erneut in Peru befinden. Nun noch ein kleiner Bericht ueber unsere Zeit in Chile:

Nach unserer Tour im "Salar de Uyuni" kamen wir im netten, kleinen und touristischen Oertchen "San Pedro de Atacama" in Chile an, wo wir auch gleich ein feines Hostel mit Innenhof und Haengematte zum Relaxen fanden.
Hostal: Vilacoyo (6.000 Chil. Peso / Nacht)

Am naechsten Tag haben wir schon eine Biketour mit unserer Gruppe vom "Salar de Uyuni" gemacht. An jeder Ecke konnte man hier Fahrraeder fuer ein paar Stunden / halber Tag / ganzer Tag mieten. Das hier bekannte Tal "Valle de la Luna" haben uns geschenkt und sind dafuer in der groessten Mittagshitze in Richtung "Quebrada de Diablo" (= Teufelsschlucht)gestrampelt :-P

Quebrada de Diablo:
Beeinruckende riesige Felsformationen und die 2 Gringas ;-)

Schaut das dem Kontinent Suedamerika nicht verdaechtig aehnlich??
Zum Sonnenuntergang wollten wir uns eigentlich noch das "Valle de la Muerte" anschauen, schafften es aber leider nur bis zum Mirador (= Aussichtspunkt), da unsere Motivation nach diesem Anstieg etwas nachgelassen hat... Im Bild sind aber trotzdem ganz weit hinten die Sandduenen (wo man auch mit den Bodyboards hinunterflitzt) zu erkennen.
Umrechnungskurs:
1000 Chil. Peso = ca. 1,24 EUR
ARICA:

Ankunft am 22.11.08 in Arica um 6h morgens - Sonnenaufgang:)

Von San Pedro ging es um 20:45h mit dem Bus (die Busse sind in Chile auffallend komfortabel) 9 Stunden durch die Nacht... wo Sabrina sogar ins Schwitzen gekommen ist, da sie mit der Heizung im Bus nicht wirklich gespart haben!


Am Hafen von Arica - Seeloewen-, Pelikan und Moevenbesichtung. Der "Duft" von frischem Fisch lag hier in der Luft - der Appetit darauf ist uns jedoch danach ein bisserl vergangen...


Romantischer Sonnenuntergang zu zweit ;-) auf dem "El Morro" Huegel, wo uns die Ass-Geier umkreisten - Andrea hat ca. 100 mal versucht das perfekte Geier-Foto mit Sonnenuntergang zu schiessen (ein Beweisfotos gibt es dann zu Hause:-)

Wir starteten hier nochmals einen Versuch frischen Fisch vom Markt "Colon" zu verzehren. Das Ambiente hielt sich in Grenzen, man beachte im Hintergrund die Fleischvitrine, doch wir waren mit unserem Menu recht zufrieden...


25.11.2008 - Andrea verabschiedet sich hier grad seelisch von dem wuestenhaften Chile.

Mit dem Zug - 1-Waggon aus dem 2. Weltkrieg, angetrieben mit Diesel - tuckerten wir ueber die Grenze nach Peru (Tacna). Dann ging es mit dem Bus weiter nach Arequipa (8 Stunden).

Arequipa gefaellt uns bis jetzt sehr gut, haben schon "zu viele" Souvenirs einkauft ;-) Da unser Rucksack leider nicht mitwaechst, mussten wir uns heute beide schon eine Tasche kaufen!!

Morgen machen wir eine 3-Tages-Tour zum "Colca-Canyon" - danach erfolgt wieder Berichterstattung ;-) Wie immer hoffen wir, dass es euch allen gut geht und ihr nicht allzu sehr friert im kalten weissen Laendle...

Hasta la proxima vez amigos :-)

Donnerstag, 20. November 2008

Tour Salar de Uyuni (Bolvien) - 17. - 19.11.08

Hola amigos - wir sind wieder da :-)
Und schon sind wir im naechsten Land angelegt - in Chile. Seit gestern sind wir in San Pedro de Atacama, ganz ein liebes kleines Touristenoertchen. Heute versuche ich mal alleine den Blog zu gestalten, da Andrea im Hostal geblieben ist. Sie hat seit ein paar Tagen leider Magen- und Darmprobleme :-( Hoffe es geht ihr bald wieder besser +++

Von La Paz sind wir mit dem Bus und Zug nach Uyuni gefahren und dort morgens um halb 3 erst angekommen. Nach ein paar Stunden Schlaf (in einem wirklich schaebigen Hostel), haben wir dann eine 3-Tages-Tour fuer den "Salar de Uyuni" gebucht und starteten diese auch gleich am selben Tag um halb 12. Hatten eine nette Gruppe (Nina aus Deutschland, Adam+Daisy aus England, Olivier aus Frankreich u. wir zwei) und den Fahrer (welcher weniger nett war, denn er stresste von einem zum anderen Ort).
17. November 2008:

Salar de Uyuni

Sabrina und ihre 2 Voegelchen ;-)

Andrea ganz fest am Blasen und der kleine Zwerg hinten ist Sabrina ;-)


Let's jump into the air - Yeah!!!

Am 1. Tag der Tour haben wir den Salar de Uyuni angeschaut - er ist der groesste Salzsee der Welt und wirklich sehr beeindruckend! Ohne Sonnebrille wird man fast blind vor lauter Grelle!

Isla de los Pescadores - Kaktusinsel

Beeindruckende weisse Weite - auf der Kaktusinsel oben angelangt :-P

...und hier sind auch schon die Kaktusse zu sehen - manche waren ueber 9 Meter hoch und 900 Jahre alt *wow*

Bei der Katusinsel haben wir auch unser Lunch zu uns genommen - mitten im Salar de Uyuni, ein ziemlich heisser Tag! Und dann ging es auch schon wieder weiter... in Richtung Hostel, wo wir leider ziemlich frueh ankamen, da unser Fahrer wieder mal so gestresst hat. *vamos vamos* Waren in einem 6er-Dorm, Gott sei Dank hat niemand von uns geschnarcht ;-) Abendessen war auch ganz ok, sind dann ziemlich frueh schlafen gegangen, da der naechste Tag wieder viel neues Aufregendes brachte.

18. November 2008:

3 Lagunen, Stone Tree, Laguna colorada


Unsere Gruppe auf dem "Stone Tree" :-)


Am "Lago Colorada" - eine wunderbare Stimmung mit vielen bunten Farben und Flamingos


Flamingos - Andrea hat sie sogar beim Fliegen erwischt :-) *muy bien*


An diesem Tag gab es um 7:00 Uhr Fruestueck, um halb 8 starteten wir mit der Tour... sind ziemlich lange gefahren und haben jetzt vermutlich ein Schuetteltrauma, da die befahrbaren Wege zu 99,99% holprig waren. Die Landschaften sind ueberwaeltigend, eine Weite, Leere, Mondlandschaft, Lamas, Flamingos, Lagunen, Steine und nochmals Steine und viel viel Staub zum Einatmen... Abends waren wir nach dem Walk beim "Lago Colorado" alle ziemlich geschafft und speisten Spaghetti in der eisig kalten Uebernachtung - ohne Isolierung, ohne Duschen, mit kaputten Fenstern usw. - die Nacht war eisig kalt (ich kann mir grad wieder lebhaft vorstellen, wie der Winter in Oesterreich sein muss ;-) - d.h. jeder von uns hatte ca. 5 Schichten an Wolldecken *brrrrrr*

19. November 2008:

Geysire (4.950m), Termas de Polques, Laguna Verde (5.000m), Volcan Licancabur (5.930m), Laguna verde y blanca


Hier brodelte es heftig und es stank nach Schwefel - beeindruckend in der fruehen Morgensonne :-)




Laguna Verde - die Berge spiegelten sich im schoenen Gruen!


Herrlich fuer Durchgefrorene - doch die Maedels in unserer Gruppe haben es aber leider doch alle nicht geschafft "ganz" hineinzugehen - die Jungs natuerlich schon ;-)

Gelungenes Gruppenfoto vor dem Vulkan "Licancabur"

Morgens vor 5h klingelte dann auch schon wieder der Wecker... ich hatte 2 Hosen an, 2 Socken und einige Schichten noch oben - waehrend des Tages konnte ich immer wieder eine Schicht ausziehen, denn bis zum Schluss (bei der Grenze von Chile) kamen wir ganz schoen ins Schwitzen :-P Gegen Mittag waren wir dann auch schon in Chile - der Grenzuebergang ging schneller als wir dachten, unser Gepaeck wurde Gott sei Dank nicht wie erwartet total durchkontrolliert (kein Essen, keine Drogen usw. - Wasser war erlaubt). Unser Fahrer hat sich nicht mal mehr von uns verabschiedet und schon sassen wir im Bus in Richtung Grenze... und gegen Mittag waren wir dann auch schon in San Pedro de Atacama in einem netten sonnigen Hostel :-)

INFO:
- 3-Tages-Tour mit dem Anbieter Colque: 550 Bolivianos
- Nationalpark-Eintritte waehrend der Tour: 15 und 30 Bolivianos

20. November 2008:

Heute ist bereits der 20.11.2008 - morgen Nacht wollen wir schon mit dem Bus weiter rauf in den Norden nach ARICA fahren. Mehr dazu gibt es dann spaeter. Uebrigens haben wir die Zeit in Chile schon wieder umgestellt. Jetzt sind wir wieder 6 Stunden hinter euch ;-)

Buenas noches - Binchen ist jetzt auch muede und wuenscht euch allen ein wunderschoenes Wochenende!!!! Andrea gruesst euch auch alle ganz lieb - wir melden uns wieder mit mehr Neuigkeiten und Bildern ;-)

Adios amigos!!!!

Samstag, 15. November 2008

La Paz - Biketour "Deathroad" - 14.11.08

Hola amigos :-)
Auf der "gefaehrlichsten Strasse der Welt" verunglueckten laut Lonely Planet jaehrlich ca. 100 Menschen, da wird einem schon ein bisschen mulmig! Seit ca. 1 Jahr gibt es eine neue Strasse fuer die Autos und so waren wir, mit vielen anderen Biketour-Veranstaltern, ohne grossen Verkehr auf der "death-road" unterwegs.

Von La Paz fuhren wir mit dem Minibus ca. 1 Stunde bis nach La Cumbre auf 4.700 Meter Hoehe - wo es dann 3.500 Meter hinunter nach Yolosa (1.200 Meter) ging.

Nach einem einfachen Fruehstuck in Wind und Nebel haben wir unsere eher desolate Ausruestung bekommen (Bekleidung weit entfernt von wasserdicht, und die Bikes ohne funktionierende Gangschaltung "you will not need it, it is going downhill all the way" (dann strampel mal in einem leichten Gang bergab zum Beschleunigen! ;-) ) Naja, was soll´s wir haben sie gut ueberstanden, die "death-road", und es war wirklich ein tolles Erlebnis! Phenomenale Aussichten auf atemberaubende Landschaft... Leider war unser Guide etwas hektisch und uns blieb kaum Zeit zum Geniessen und Wahrnehmen all dieser Pracht - so waren wir zwei meistens die Letzten... aber egal, dafuer haben wundervolle Eindruecke mitgenommen :-)




Mystische Landschaft mit den Nebelfeldern am fruehen Morgen...
mit Skibrille sind wir auch noch nie Rad gefahren! ;-)


Die gefahrlichste Strasse der Welt schlaengelt sich um den Berg...

Noch 3-schichtig angekleidet, da es oben doch ziemlich frisch war...

deepest point: da geht´s 600 m runter...


Bine im Enspurt - die letzten 20 min Talfahrt


Je tiefer wir kamen, umso tropischer wurde auch das Gruen
- und umso waermer wurde es!! Anfangs noch mit 2 Jacken ausgestattet, konnte man es in der unteren Haelfte locker im T-Shirt aushalten :-)

"We are death-road-surviver" (... so lautet der Slogan von unserem Veranstalter)



Blick aus dem Bus auf die big city La Paz (1,5 Mio. Einwohner) bei der Heimfahrt.
Im Hintergrund der schneebedeckte Illimani (6.402 m)
Infos:
Biketour-Veranstalter: Extreme Down Down Hill (nicht sonderlich empfehlenswert...): 365,- Bolivianos (ca. EUR 37.-) fuer Hydraulik-Bikes + "Ausruestung", Fruhestuck, Snack, Wasser, anschliessend Lunch und Pool beim Hotel in Coroico
Hotel: Fuentes $8.-/Person in einem Twin-bed Zimmer mit shared bathroom
Colectivos (Minibustaxi) innerhalb der Stadt ca. 1,- Boliviano (im Vergleich zu Taxi: 10,- Bolivianos)

Donnerstag, 13. November 2008

BOLIVIEN - Copacabana + Isla del Sol - 11.-13.11.08

Von dem fuer uns eher enttaeuschenden Puno ging es weiter ueber die Grenze nach Bolivien - das war schon ein bisschen eine Aufregung, da man uns auch noch gewarnt hat, man wuerde auf Dollar untersucht werden, und einem alles abnehmen... aber wir konnten dann zum Glueck ganz einfach und problemlos nach Copacabana einreisen. Copacabana hat uns auch gleich viel besser gefallen, dort wuerde man es schon eher ein paar Tage aushalten ...vor allem mit shopping!! ;-) Wir haben gleich mal die bolivianischen Preise ausgenuetzt und ein bisschen zugeschlagen!
Am naechsten Tag haben wir "wiedermal" eine kleine Bootsfahrt auf dem Titikaka-See zur Isla del Sol gemacht (hier soll der Ursprung aller Inkas sein), der See war diesmal wunderschoen blau - doch der "Spaziergang" vom Puerto del Sur zum Puerto del Norte war ein Riesenhatsch, und das einzige was uns ein bisschen entschaedigt hat, war die Aussicht auf das wunderbare Blau des Titikaka-Sees... Nach fast 4 Stunden wandern in bruetender Sonne (zum Glueck ging immer eine leichte Brise...doch Sabrina's Wadeln sind halt trotzdem krebsrot geworden) und sehr karger, oeder Landschaft, sind wir dann recht geschafft am Nord-Hafen der Insel angekommen und mit dem Boot wieder zurueck geschippert.

Copacabana
Wer bitte isst soo viel Popcorn??
... schmeckt aber super und suess! ;-)
Fruehstueck auf dem Weg zum Schiff: Warmes "Apfelmus" mit Kondensmilch im Nylonsackerl und Strohhalm und danach gabs dann die vielbesagten suessen Popcorn... hmmmmm

... da waren wir noch recht motiviert im wandern...


que lindo la vista y este azul :-)


Der "Kranich" auf dem "Opferstein"... ;-)



Mia zwo - wieder mal vom Selbstausloeser getroffen...


Um uns fuer unsere Mega-Wanderung zu entschaedigen haben wir uns am Abend (ohne 1 Boliviano in der Tasche ;-) mal einen Cocktail gegoennt - wobei sie eher nach Medizin geschmeckt haben ;-P ...und praesentieren hiermit auch gleich unsere neu gekauften "chupas" aus Alpaca-Wolle :-)



Wir waren zu lang im Internet am Hostel suchen, und haben somit den Sonnenuntergang knapp verpasst... war trotzdem noch schoen!
...so koennte man sich Urlaub vorstellen! ... Allzu oft hatten wir noch nicht die Moeglichkeit einfach zu faulenzen...

Montag, 10. November 2008

Puno - Titicacasee - Islas Flotantes - Isla Taquile - 9.-10.11.08

Die 6-stuendige Busfahrt von Cusco nach Puno (20 Soles) haben wir gut ueberstanden!
Von dem Ort Puno haben wir uns beide ein bisschen mehr erwartet, alles wirkt hier ein wenig trist und verfallen - trotzdem haben wir 2 Naechte im Hostel "Inka´s Rest" gebucht (10 Dollar pro Person).
Somit hatten wir am naechsten Tag Zeit eine Tour zu machen - Islas Flotantes und Isla Taquile - was auch unsere erste vollorganisierte Ganztages-Tour war und vermutlich auch die Letzte in dieser Form (35 Soles). Unser motorbetriebenes Boot "Expreso Inca" ist seinem Namen nicht gerecht geworden :-( Die Rueckfahrt dauerte an die 3 Stunden!!

Ein paar kurze Infos zum Titcacasee:
- liegt auf 3800 m Hoehe (ist aber noch nicht der hoechste beschiffbare See in Suedamerika!)
- Titi = Puma (der Puma steht bei den Inkas fuer die irdische Welt - der Condor fuer die Ueberwelt - die Schlange fuer die Unterwelt)
- Caca = farbig/bunt, steht fuer die Vielfalt der Farben, die sich je nach Wetterverhaeltnissen im See spiegeln


Islas Flotantes
sind einzigartig auf der Welt - es gibt an die 50 schwimmende Inseln auf dem Titicacasee



Die Islas Flotanes sind schwimmende Inseln auf 2,5 m dickem auf Stroh gebaut



Eine Uro-Frau von hinten (Uros sind die Ureinwohner der Floating Islands)
mit den typischen "Zopfboemmeln" ;-)


Isla Taquile
liegt auf wahnsinnigen 3.950 Metern!!



Ein verheirateter Einwohner der Isla Taquile, den Familienstand sieht man an der roten Muetze - ledige Maenner haben einen weissen Zottel!! ;-)



Die Kleinen sind sehr anhaenglich... :-) Sabrina hat ihren ersten Haargummi bereits verschenkt



Aussicht auf den Titicacasee (beachtet auch den auf dem Top sitzenden "Spatz"! :-)